Was ist Slippage?
Slippage bezeichnet die Differenz zwischen dem geplanten bzw. angeforderten Preis eines Trades und dem tatsächlich ausgeführten Preis. Dies tritt häufig in Märkten mit hoher Volatilität oder geringer Liquidität auf, wie beispielsweise in Kryptomärkten. Der Slippage-Prozentsatz quantifiziert die Preisveränderung eines Assets zwischen Orderaufgabe und Ausführung.
Was sind die Ursachen für Slippage in Kryptomärkten?
Slippage in Kryptomärkten tritt in der Regel aus zwei Hauptgründen auf:
1. Niedrige oder fehlende Liquidität auf einer Börse
Wenn eine Börse nur geringe Liquidität aufweist und Sie eine große Market-Kauforder platzieren, die nicht zum gewünschten Preis gefüllt werden kann, wird ein Teil Ihrer Order zu höheren Preisen ausgeführt – dies führt zu negativer Slippage.
2. Hohe Volatilität
Slippage kann auftreten, wenn sich der Marktpreis nach Aufgabe der Order ändert, was in volatilen Märkten oft innerhalb weniger Sekunden passiert. Dadurch können sich auch Chancen für Hochfrequenzhändler ergeben, die Order zu überbieten und die Slippage zu erhöhen.
Wie kann ich mein Slippage-Risiko minimieren?
Um Slippage zu minimieren, können Sie folgende Strategien anwenden:
1. Limit-Orders statt Market-Orders verwenden
Limit-Orders werden nur zum von Ihnen festgelegten Preis ausgeführt. So wird Ihr Asset ausschließlich zu Ihrem gewünschten Preis und nicht zum vom Markt vorgegebenen Preis gehandelt.
2. Große Orders in kleinere Teilaufträge aufteilen
Das schrittweise Ausführen großer Orders über einen längeren Zeitraum kann das Slippage-Risiko effektiv reduzieren.
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